Ein mysteriöser Nebel, der die gesamte Landschaft einhüllt, zwingt die Bewohner einer Kleinstadt, sich in ihrem Supermarkt zu verschanzen. In den weißen Schleiern scheinen sich Wesen zu verbergen – merkwürdig schaurig und offenbar nicht von dieser Welt. Die Ungewissheit, was in der allesverschlingenden Wolke auf sie wartet, zerrt an den Nerven der Zwangsgemeinschaft und schürt Angst und Verzweiflung.
Der Künstler David Drayton (Thomas Jane) versucht, dem Geheimnis der furchteinflößenden Erscheinung auf den Grund zu gehen. Die fanatisch-religiöse Mrs. Carmody (Marcia Gay Harden) glaubt hingegen, dass Gottes Zorn entfacht wurde, der nur durch ein menschliches Opfer besänftigt werden kann. Schnell findet sie Anhänger für ihre Theorie. Ausgerechnet Draytons kleiner Sohn Billy (Nathan Gamble) wird von der panisch-verängstigten Menge als Sühnengabe auserkoren. Ein erbitterter Kampf ums nackte Überleben hat begonnen, in dem die Grenze zwischen äußerer und innerer Bedrohung verschwimmt…
Meinung
Meine Güte, was für ein “Mist” (man verzeihe das lausige Wortspielchen mit dem Original-Titel “The Mist”). Ich musste selten bei einem Drama so oft so lauthals lachen wie bei diesem Machwerk von Frank Darabont (“Die Verurteilten”, “The Green Mile”).
Da stimmt ja wirklich garnichts: Völlig unlogisch handelnde Akteure, haarsträubende schauspielerische Leistungen, überzeichnete Charaktere und lächerliche Effekte im 50er-Jahre B-Movie-Stil. Die gutgemeinten gesellschaftskritischen Untertöne gehen leider völlig unter.
Einzig das kompromisslose und Hollywood-untypische Ende weiss zu gefallen. Das ist wohl auch die einzige Stelle, an der der Film von der Stephen-King-Buchvorlage abweicht.
