Die Vorahnung

Premonition TitelDer Tag ist für Linda Hanson völlig normal verlaufen, bis ein Polizist an ihrer Tür klingelt. Mit der Nachricht vom Unfalltod ihres Mannes Jim bricht für die zweifache Mutter eine Welt zusammen. Traumatisiert schläft sie ein, nur um am nächsten Tag einen noch größeren Schock zu erleben: Jim sitzt quicklebendig am Küchentisch. Zunächst glaubt Linda geträumt zu haben, doch am Morgen darauf ist sein Tod wieder grausame Realität. Als sich Déjà-vu-Vorfälle häufen, erkennt Linda, dass ihre Erlebnisse offenbar nur die Visionen von Ereignissen sind, die erst in der Zukunft geschehen werden. Aber kann sie Jims Tod verhindern?

Meinung

“Premonition”, so der Original-Titel, handelt von den Vorahnungen von Linda Hanson (Sandra Bullock). Im Endeffekt läuft das so ab, dass Linda die Tage rund um den Unfalltod ihres Ehemannes Jim (Julian McMahon, bekannt aus “Nip/Tuck”) in einer zufälligen Reihenfolge erlebt. Es handelt sich also nicht um Träume, sondern um die Realität.

Sandra Bullock und Julian McMahonDas Problem an der Sache ist, dass die zukünftigen Handlungen, die durch die Vorahnung vorhergesehen werden, teilweise nur wegen der Vorahnung stattfinden.

*** Spoiler Anfang ***

Lindas Ehemann stirbt nur, weil Linda versucht, seinen vorhergesehenen Unfall zu verhindern. Andernfalls wäre er einfach weiter gefahren und wäre nie mit dem Tanklaster kollidiert. Doch etwas Gutes hat die Vorahnung immerhin gebracht: Durch ihre Versöhnung mit Ihrem Gatten hat Linda immerhin die Affäre verhindert und ist schwanger geworden. Doch zu welchem Preis…

Bei IMDB habe ich übrigens einen tollen Vorschlag für ein anderes Ende gefunden:

Am Unfallmorgen passiert alles so wie im Film. Nachdem Jim telefonisch seine Affäre beendet hat, fährt er aber zurück nach Hause, um Linda alles zu beichten. Er probiert Linda per Handy zu erreichen, was aber nicht klappt. Nächste Szene: Es klingelt, und der Polizist steht vor der Tür. Er teile Jim mit, dass Linda einen tödlichen Unfall hatte – bei Meile 220. Er sagt den Kindern Bescheid, seine Mutter kommt vorbei, etc. bis er einschläft. Am nächsten Morgen wacht er auf, und Linda macht ihm Frühstück…

*** Spoiler Ende ***

Alles in allem ein recht gelungener Mystery-Thriller, der am Ende aber mit einigen Logik-Löchern zu kämpfen hat.

Eine nette Nebenrolle hat übrigens Peter Stormare, der in “Fargo” Steve Buscemis durchgeknallten Komplizen darstellte (“Ich will Cornflakes essen”) und der in der Serie “Seinfeld” den “Slippery Pete” spielte, welcher den Frogger-Automaten mit Strom versorgen sollte.

Link zur IMDB-Seite

This entry was posted in Thriller/Krimi and tagged . Bookmark the permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>