Star Wars: The Clone Wars

Star Wars: The Clone Wars

Star Wars: The Clone Wars

Die Galaxis wird von den Klon-Kriegen erschüttert – in diesem gewaltigen Bürgerkrieg bedrängen die Droiden-Armeen der bösen Separatisten die von den Jedi-Rittern verteidigte Republik.

Um sich einen Vorteil in dem ständig eskalierenden Konflikt zu erkämpfen, werden der Jedi Anakin Skywalker und seine Padawan-Schülerin Ahsoka Tano mit einer Mission betraut, deren Konsequenzen noch nicht absehbar sind: Sie müssen das entführte Kind von Gangsterboss Jabba the Hutt wiederfinden.

Anakins und Ahsokas gefährliche Reise nach Tatooine wird erheblich erschwert, weil ihnen Graf Dooku und seine unheimlichen Agenten dicht auf den Fersen sind – allen voran die geheimnisvolle Asajj Ventress: Sie lassen nichts unversucht, um den Erfolg der Jedi-Ritter zu vereiteln.

Unterdessen führen Obi-Wan Kenobi und Meister Yoda das Klon-Heer in die Schlacht und bieten den Mächten der Dunklen Seite tapfer die Stirn…

Meinung

Nach den negativen Reviews des Film war ich recht skeptisch. Doch um es vorweg zu nehmen: Ich war positiv überrascht. Ja, die Handlung ist unkompliziert. Ja, die Witzchen sind manchmal etwas flach. Aber dennoch: Der Film macht Spaß und bringt tatsächlich etwas Star War Feeling rüber. Und man sollte nicht vergessen: Es handelt sich hier um einen Pilotfilm zu einer Serie. Hier werden die Hauptfiguren vorstellt und die Vorgeschichte zu den Episoden gezeigt. So ist die Handlung zwar in sich geschlossen, sie stellt aber lediglich den Grundlage für die Einzelfolgen dar.

Der Anfang ist etwas gewöhnungsbedürftig. Anstatt der bekannten Laufschrift gibt es einen etwas hektischen Sprecher, der das Geschehene zusammenfasst. Das wird dann wohl in jeder Episode der Serie so sein. Direkt nach dem Sprecher wird man sofort in die Handlung “geworfen”, ohne große Einführung. Man sollte die Filme (zumindest Episode 1 und 2) also schon kennen – aber wer tut das nicht?

Der ganze Film ist recht Action-lastig mit vielen, gut animierten Kampfsequenzen. Überhaupt kann die Optik überzeugen; manchmal vergisst man sogar, dass man einen Animationsfilm vor sich hat. Die gradlinige Story umfasst zwar einige Intrigen und kleine Wendungen, doch das wird einem alles haargenau erklärt. Man muss also nicht viel Interpratationsarbeit leisten.

Dass “The Clone Wars” auf die jüngere Generation zugeschnitten ist, merkt man auch an der neuen Protagonistin Ahsoka Tano, der Padawan-Schülerin von Anakin Skywalker (“Skyguy”). Sie ist jugendlich und rotzfrech – die ideale Identifikationsfigur.

Das Comedy-Element in Form der Droiden hätte man sich meiner Meinung anch sparen können. Deren Witzchen bleiben flach und wirken unsinnig – oder sind Kampfdroiden auf Dusseligkeit programmiert? Aber wer Jar Jar Binks durchgestanden hat, der kommt auch mit den Droiden zurecht.

Alles in allem waren es 98 unterhaltsame und überraschend kurzweilige Minuten, die Lust auf mehr machen. Das “Mehr” in Form der Serie gibt es in Deutschland im Frühjar auf ProSieben, in USA schon im Oktober 2008.

Nachtrag:

Mit einer Woche Abstand sehe ich den Film doch etwas kritischer. Etwas mehr vernünftige Dialoge hätten “The Clone Wars” schon gut getan. So bleibt ein Film mit viel Action und Tempo, dafür mit wenig Tiefgang. Auf die Serie freue ich mich dennoch.

Link zur IMDB-Seite

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3 Responses to Star Wars: The Clone Wars

  1. Pingback: Bodenhaftung

  2. Yitu says:

    Also wohl eher eine Sache für die DVD. Na gut. Narnia ist auch noch ne Option. ;)

  3. admin says:

    @Yitu: Wenn du unbedingt etwas im Kino sehen willst, empfehle ich “The Dark Knight”. Siehe http://www.geek-nation.de :-)

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